Lech am Arlberg ist eines der exklusivsten Skigebiete der Alpen – aber auch eines der anspruchsvolleren Ziele für die Anreise. Wer am Flughafen Innsbruck landet, überlegt oft: Mietwagen nehmen oder einen Privattransfer buchen? Beide Wege bringen dich ans Ziel, doch im Winter unterscheiden sie sich deutlich.
Die Strecke: Innsbruck → Lech auf einen Blick
Vom Flughafen Innsbruck (INN) nach Lech sind es rund 120 Kilometer. Die Route führt über die Inntalautobahn Richtung Arlberg und danach über den Flexenpass nach Lech. Bei guten Bedingungen dauert die Fahrt etwa 1 Stunde 45 Minuten. Der Flexenpass ist ein Hochgebirgspass – bei starkem Schneefall oder Lawinengefahr kann er zeitweise gesperrt sein.
Option 1: Mietwagen
Ein Mietwagen gibt dir Flexibilität vor Ort. Im Winter kommen aber einige Punkte dazu, die man vorher kennen sollte:
- Winterausrüstung: In Österreich gilt in der Wintersaison die situative Winterreifenpflicht, Schneeketten sollten an Bord sein.
- Autobahnvignette: Für die Inntalautobahn wird eine gültige Vignette benötigt.
- Skiträger und Zusatzfahrer: kosten bei vielen Vermietern extra.
- Parken in Lech: Hotelparkplätze sind begrenzt und oft kostenpflichtig.
- Die Woche über: Das Auto steht meist ungenutzt, weil Lech zu Fuß, mit Skibus und Liften bestens erschlossen ist.
Für erfahrene Winterfahrer, die unterwegs mehrere Orte besuchen wollen, kann ein Mietwagen sinnvoll sein.



